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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Erzieherempfang im Landkreis - Betreung ist mehr wert!


(14. Oktober 2014)

Gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion empfing ich am 13. Oktober zahlreiche pädagogische Fachkräfte aus den Kitas der Landkreise Ebersberg und Erding, deren Einrichtungsleitungen und Träger zu einem Erzieherempfang in Markt Schwaben. Dabei stand nicht nur der Austausch mit den Fachkräften und Trägervertretern im Mittelpunkt. Der Empfang bot auch eine gute Gelegenheit, Dank und Wertschätzung für die Arbeit der pädagogisch Tätigen zum Ausdruck zu bringen.

Nach einem Grußwort des ortsansässigen Bürgermeisters Georg Hohmann berichtete ich aus dem aktuellen Landtagsgeschehen und über die derzeitigen und zukünftigen parlamentarischen Initiativen der SPD-Landtagsfraktion. Die Liste der Baustellen, an denen hinsichtlich der Qualitätsverbesserung in der Kindertagesbetreuung gearbeitet werden muss, ist lang: So sind fehlende Fachkräfte ein großes Problem, das es zu lösen gilt. Die Erzieherausbildung ist mit ihren fünf Jahren sehr lang und das extrem niedrige Gehalt steht dann im Anschluss in keiner Relation. Auch die hohe Rate der Erzieherinnen und Erzieher, die aus dem Beruf aussteigen und nicht mehr zurückkommen, macht dem Berufsfeld zu schaffen.


Dazu kommen die Arbeitsbedingungen, die die Bildungs- und Betreuungsarbeit für das Kita-Personal erschweren - Anspruch und Wirklichkeit klaffen meist weit auseinander, ebenso, wenn es um die finanzielle Ausstattung der bayerischen Kitas geht: Weder gibt es eine angemessene Grundfinanzierung über den Basiswert oder die Gewichtungsfaktoren, noch investiert der Freistaat ausreichende Mittel in den frühkindlichen Bildungsbereich. Für die Zukunft der Jüngsten muss der Freistaat endlich mehr Geld in die Hand nehmen, um den Ansprüchen, die wir an die frühkindliche Bildung haben, gerecht werden zu können!

Abgerundet wurde der Abend durch meine Kollegin Ruth Waldmann, Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Politik für Menschen mit Behinderung, die zum Zukunftsthema Inklusion im Alltag und in der Kita referierte. Denn auch in diesem Bereich gibt es zahlreiche praktische Umsetzungsprobleme und eine mangelnde Finanzierung.

Allen Erzieherinnen und Erziehern, pädagogisch Tätigen und Trägervertretern möchte ich für den wertvollen Austausch und den netten gemeinsamen Abend danken! Die Anregungen, die ich an diesem Abend mitnehmen konnte, werde ich in meine weitere Arbeit für die frühkindliche Bildung und Betreuung einbringen.

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