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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Tag der Kinderrechte – Aus Papiertigern müssen greifbare Instrumente werden!


(23. November 2015)
Am 20. November jährte sich die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention zum 26ten Mal. Anlässlich dieses Jubiläums hatte ich Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Ebersberg in mein Abgeordnetenbüro eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Umsetzung eines der Kinderrechte: Das Recht auf Mitsprache bei allen Themen, die Kinder und Jugendliche betreffen.

Mir war es wichtig, ein kleines Zeichen dafür zu setzen und meinen Teil dazu beizutragen um deutlich zu machen, wie wichtig es ist, Kindern und Jugendlichen zuzuhören und sie in ihren Anliegen ernst zu nehmen! Denn Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten! Obwohl die UN-Kinderrechtskonvention schon so lange Bestand hat, existieren viele Kinderrechte noch immer lediglich auf dem Papier. Es ist daher dringend an der Zeit, Kinder und Jugendliche über ihre Rechte zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich verstärkt mit ihren Ideen, Wünschen und Anliegen einzubringen und sie in alle sie betreffenden Angelegenheiten verstärkt einzubeziehen.

Zu den Kinderrechten gehören neben dem Recht auf Partizipation auch das Recht auf ein gesundes Aufwachsen, auf Bildung, auf elterliche Fürsorge und eine gewaltfreie Erziehung, auf Freizeit, auf Chancengerechtigkeit und besondere Förderung bei Behinderung sowie der Schutz vor Ausbeutung und in Extremsituationen wie Krieg und Flucht. Alle Kinder haben diese Rechte – doch nach wie vor können nicht alle ihre Rechte wahrnehmen und eine unbeschwerte Kindheit erleben.

Denn nicht alle Kinder finden in ihrem Umfeld gute Startchancen und gleiche Zugangsmöglichkeiten zu Bildungs-, Gesundheits- und Freizeitangeboten vor. Und auch mit der wirklichen Beteiligung klappt es nicht immer – denn Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche, an die sie sich bei Problemen und Anliegen wenden könnten, gibt es auch in Bayern noch immer zu wenige. Um diese Rechte für alle Kinder und Jugendliche sicherzustellen und ihnen die Möglichkeit einzuräumen, ihre Rechte auch einzufordern, müssen die Kinderrechte endlich im Grundgesetz verankert werden. Nur dann werden aus Papiertigern endlich auch greifbare Instrumente für alle Lebenslagen der Heranwachsenden!

Aus dem Dialog mit den Kindern und Jugendlichen in meinem Bürgerbüro ziehe ich ein positives Fazit: Es freut mich, dass viele Kinder und Jugendliche ihr Recht auf Mitsprache wahrgenommen und sich in ihren Rechten ernst genommen gefühlt haben! In meinem Büro sind Kinder und Jugendliche mit ihren Anliegen jederzeit willkommen!

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