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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Wohnen im Alter – Besuch im Haus „Salwe“ in Ebersberg


(22. Februar 2016)
80 Prozent der Menschen über 65 Jahren würden gerne in den eigenen vier Wänden bleiben, so die aktuelle Seniorenumfrage des Landkreises Ebersberg. Gemeinsam mit der Vorstandsriege der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Oberbayern habe ich mir am vergangenen Freitag ein Projekt der ganz besonderen vier Wände angesehen - das Ebersberger Haus „Salwe“ (Sozial und Alternativ Leben und Wohnen in Ebersberg), in dem neun Senioren ihren Traum vom Wohnen im Alter verwirklicht haben. Hier leben drei Ehepaare und drei alleinstehende Damen in einer Hausgemeinschaft zusammen. Jeder hat seinen privaten Bereich, die Wohnungen sind 50 bis 100 Quadratmeter groß. Daneben gibt es einen großzügigen Gemeinschaftsraum mit Terrasse und einer Küche, in der regelmäßig gemeinsam gekocht wird. Man unterstützt sich gegenseitig, ist sich nicht nur Mitbewohner, sondern auch Freund.


Über Wohnen im Alter sprach ich mit den „Salwe“-Initiatoren Reinhard und Doris August (ab 5.v.l.) und der Vorstandsriege des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen in Oberbayern

Haus „Salwe“ ist ein Leuchtturmprojekt. Kaum ein Monat vergeht, an dem es nicht von Älteren besucht wird, die aus den Erfahrungen der neun Ebersberger lernen möchten. Auch bei mir melden sich immer wieder Grüppchen, die mich nach den Möglichkeiten selbstbestimmten Wohnens im Alter fragen. Umso wichtiger ist es daher, dass in diesem Bereich alternative Wohnprojekte etwa durch eine Anschubfinanzierung in der Anfangsphase bestmöglich unterstützt werden. Eine solche Anschubfinanzierung beispielsweise gab es für die Initiatoren von Haus „Salwe“ noch nicht. Die neun Bewohner, hervorgehend aus der Ebersberger Gruppe „anders altern“, haben bereits im Jahr 2008 mit der Verwirklichung ihres Wunsches vom gemeinsamen Altersdomizil begonnen. Sie bewarben sich bei der Stadt Ebersberg um das Grundstück im Einheimischenbauland am Lindenanger und holten die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg als Investor ins Boot. Von dieser mieten die Parteien seit 2011 ihre Wohnungen zum ortsüblichen Quadratmeterpreis, mit Wohnrecht auf Lebenszeit.

Die SPD-Frauen aus ganz Oberbayern und ich waren begeistert vom Haus Salwe und seinen Bewohnern. Ein tolles Projekt mit Vorbildcharakter!

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