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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Frauentalk zum Weltfrauentag – „Frauen fallen durchs Raster weißblauer Glückseligkeit“


(7. März 2016)
Ein bisschen Kultur, ein bisschen Kampfgeist, ein bisschen Geselligkeit: Rund 40 Frauen haben am vergangenen Sonntag den Weltfrauentag in Ebersberg gefeiert. Sie waren meiner Einladung ins Ebersberger Café artesano gefolgt, um über Frauenpolitik zu diskutieren und den Bühnenkünstler Gaston Florin alias Jaqueline in seinem neuen Programm „Mann spricht Frau“ zu genießen.


„Anlässlich des Weltfrauentags diskutierte ich mit zahlreichen Frauen aus dem Landkreis Ebersberg über den Verbesserungsbedarf für Frauen in Bayern“

Der internationale Frauentag wird weltweit am 8. März gefeiert. Wenn es für uns Frauen gerecht zuginge und eine tatsächliche Gleichstellung zwischen Mann und Frau erreicht wäre, dann würde es keinen Frauentag mehr geben müssen - solange das aber noch nicht so ist, werden wir diesen Tag feiern! Dabei liefern die Zahlen nicht viel Grund zur Fröhlichkeit. Das wurde beim Vortrag meiner Kollegin Dr. Simone Strohmayr, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, deutlich. Denn: Es sind vor allem Frauen, die durchs Raster der weißblauen Glückseligkeit fallen. Trotz Wirtschaftswachstum sind Frauen noch immer stark von Armut bedroht, vor allem im Alter: Dreiviertel der heute 35- bis 40-jährigen Frauen wird einmal eine Rente unter Hartz-IV-Niveau bekommen. Denn um sich eine Rente auf Hartz-IV-Niveau zu erarbeiten, müsste man im Schnitt auf ein Monatsgehalt von 2200 Euro kommen -für einen Großteil der Frauen in mittleren Jahren heute eine Utopie. Die Gründe dafür sind offensichtlich: Noch immer herrscht ein eklatanter Verdienstunterschied von bayernweit 25 Prozent zwischen Mann und Frau bei gleicher Ausbildung und gleicher Leistung.


„Gemeinsam mit MdL Dr. Simone Strohmayr und Jaqueline alias Gaston Florian beleuchtete ich die Situation der Frauen in Bayern aus den verschiedensten Blickwinkeln“

Eine andere Form des Perspektivenwechsels schließlich bot der im Landkreis bekannte Bühnenkünstler Gaston Florin alias Jaqueline aus Bruck. In seinem neuen Programm „Mann spricht Frau“ verwandelt er sich in das Showgirl Jaqueline, erklärt den Frauen die Welt der Männer und den Männern das Leben der Frauen. In Stöckelschuhen und Kleid mischte er sich in den anschließenden Gesprächen unter die Gäste.

Auch wenn sich für die Frauen in unserem Land seit Einführung des Frauentags im Jahr 1911 bereits einiges in die richtige Richtung bewegt hat, bleibt noch viel zu tun, um echte Gleichberechtigung für Frauen zu erreichen!

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