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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Zum angekündigten Abschied von Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende nach Morddrohungen


(08. März 2016)
Anlässlich des angekündigten Abschieds des Zornedinger Pfarrers Ndjimbi-Tshiende habe ich gemeinsam mit MdB Ewald Schurer, Thomas Vogt (Vorstand SPD-Kreisverband Ebersberg) und Albert Hingerl (Vorsitzender SPD-Kreistagsfraktion) folgendermaßen Stellung bezogen:

Mit Erstaunen und großer Betroffenheit haben wir vom angekündigten Abschied des Zornedinger Pfarrers Olivier Ndjimbi-Tshiende erfahren, der nach mündlichen und schriftlichen Morddrohungen die Gemeinde verlassen wird.
Es darf und kann nicht sein, dass in unserem Rechtsstaat ein Mensch auf solch kriminelle Weise mundtot gemacht wird, nur weil er es wagte, seine Stimme gegen Fremdenhass und Hetze zu erheben.
Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende hatte genau die Zivilcourage gezeigt, die von einem Mann der Kirche zu erhoffen ist, als er auf den rechtspopulistischen Artikel der damaligen CSU-Vorsitzenden Sylvia Boher im Zorneding Report mit mahnenden Worten reagierte.
Für seinen Mut, sich in die öffentliche Debatte einzumischen und der Gesellschaft ins Gewissen zu reden, hat er klare Unterstützung in der politischen und der kirchlichen Gemeinde verdient, die ihm in Zorneding aber weitgehend versagt blieb.
Es wurde leider von Verantwortlichen aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben zu lange geschwiegen. Rückhalt und Solidarität sieht anders aus!
Weit über Kritik hinaus ging die Äußerung des damaligen CSU-Gemeinderats Johann Haindl, Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende müsse aufpassen, dass ihm der Altpfarrer nicht „mit dem nackerten Arsch ins Gesicht springt, unserem Neger“.
Mit derartigen Worten bereiten gewählte Volksvertreter Hass und Fremdenfeindlichkeit, die letztlich auch in den Morddrohungen ihre Zuspitzung fanden, den Boden!
Diese populistischen Äußerungen und rechte Stimmungsmache tragen ihre Mitschuld, dass ein couragierter Kirchenmann derart verängstigt wurde, dass er den Rückzug antritt. Gerade in der aktuellen Zeit, in der uns die Flüchtlingslage vor große gesellschaftliche Aufgaben stellt, müssen wir uns um eine sachliche Diskussion und gegenseitigen Respekt bemühen.

Gemeinsam mit dem Bündnis „Bunt statt braun“ werde ich am 9. März um 18 Uhr in Zorneding an der Solidaritätskundgebung und Lichterkette teilnehmen! Weitere Informationen zur Solidaritätskundgebung finden Sie hier.

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