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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Frauen vor Gewalt endlich besser schützen!


(22. Dezember 2016)
140.000 Frauen in Bayern werden pro Jahr Opfer sexueller oder körperlicher Gewalt, 90.000 werden sogar schwer misshandelt. Das hat eine Studie des Instituts für empirische Soziologie der Universität Erlangen-Nürnberg jüngst ergeben. In den 40 bayerischen Frauenhäusern in Bayern stehen derzeit aber lediglich 367 Plätze für von Gewalt bedrohte Frauen und 456 Plätze für ihre Kinder zur Verfügung – deutlich zu wenig, um allen betroffenen Frauen und ihren Kindern helfen zu können.

An dieser Situation wird sich im Freistaat auch in den kommenden Jahren kaum etwas ändern – denn die Staatsregierung hat es abgelehnt es, die Gelder für Frauenhäuser aufzustocken und so einen besseren Schutz für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, zu gewährleisten. Diese erneute Verweigerungshaltung der Staatsregierung enttäuscht mich sehr: Die CSU hat in den Haushaltsberatungen des Landtags die dringend notwendige Verdoppelung der finanziellen Mittel für Frauenhäuser abgelehnt. Dabei gibt es bayernweit zu wenige Plätze und kein Geld für hauptamtliches Personal – das hat zuletzt auch eine Studie gezeigt, die im Auftrag der Staatsregierung erstellt wurde. Diese Haltung der CSU-Mehrheit im Landtag ist in meinen Augen auch unverantwortlich gegenüber den Betroffenen: Frauen, die mit ihren Kindern vor häuslicher Gewalt fliehen, haben ein Anrecht auf unsere Unterstützung. Jeder Euro mehr ist hier bestens aufgehoben!

Die 40 bayerischen Frauenhäuser erhalten zusammen nur 2,5 Millionen Euro pro Jahr vom Staat. Die Förderung für das Frauenhaus in Erding liegt beispielsweise bei gerade einmal 16.200 Euro. Damit reichen die staatlichen Fördersätze, die das letzte Mal im Jahr 2009 erhöht wurden, längst nicht aus, um die Kosten für Unterbringung und Betreuung zu stemmen! Wie wichtig zusätzliche staatliche Gelder wären, zeigen diese Zahlen: Das zu tragende Defizit des Erdinger Frauenhauses, in dem auch betroffene Frauen aus dem Landkreis Ebersberg Zuflucht finden, lag für den Landkreis Erding in 2016 bei rund 82.000 €. In diesem Frauenhaus stehen neben lediglich 6 Erwachsenenplätzen auch 6 Kinderplätze zur Verfügung – der Bedarf liegt aber deutlich darüber. Damit die bayerischen Frauenhäuser auch im kommenden Jahr ihre wichtige Arbeit machen können, bräuchte es von Seiten des Freistaats eine bessere Förderung sowie die Stärkung der ambulanten und stationären Hilfsangebote – denn nur dann kann allen betroffenen Frauen auch umgehend geholfen werden!

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