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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Polizeibeamte nicht im Regen stehen lassen – Entlastung statt weiterer Belastung!


(9. Juni 2017)
Mehr Personal für die Polizeidienststellen in meinem Heimatlandkreis - das ist meine Forderung an den Innenminister. Denn wie die jüngsten Zahlen aus seinem Ministerium zeigen, besteht nach wie vor eine große Diskrepanz zwischen der angedachten und der tatsächlich einsatzbereiten Polizeistärke. Fast ein Viertel der Stellen in den Polizeistandorten Ebersberg und Poing sind nicht besetzt - deshalb besteht in meinen Augen dringender Handlungsbedarf!

Für die Polizeidienststelle in Ebersberg besteht eine Sollstärke von 52 Beamten. Jedoch waren Ende 2016 nur 40 Beamte einsatzbereit. Damit hat sich die Personalsituation gegenüber dem Vorjahr nur minimal verbessert. In der Dienststelle in Poing ging die Zahl der einsatzbereiten Beamten gegenüber dem Vorjahr sogar zurück! Die Unterbesetzung macht sich auch in den zu leistenden Überstunden bemerkbar: Insgesamt häufte sich die Mehrarbeit im gesamten Landkreis im Jahr 2016 auf 5.407 Stunden – das entspricht einem Anstieg gegenüber 2015 um knapp 25 Prozent. Pro Kopf kamen somit in der Dienststelle Ebersberg 64 Überstunden zusammen, in Poing 47 – statt einer Arbeitsentlastung gab es im vergangenen Jahr also schon wieder Mehrbelastungen!

Dass das Gebiet der Polizeiinspektion Ebersberg bezogen auf die Kriminalitätsstatistik und die Aufklärungsrate dennoch als verhältnismäßig sicher zu bezeichnen ist, ist einzig auf die außerordentlich hohe Leistungsbereitschaft der vor Ort tätigen Beamten zurückzuführen. Doch die CSU-Staatsregierung ‚dankt‘ es ihnen mit weiterer Arbeitsüberlastung!

Bereits im vergangenen Jahr hatte ich mich nach Besuchen in den beiden Polizeidienststellen mehrfach bei Innenminister Herrmann für weitere Stellen eingesetzt. Bei seinem eigenen Besuch in der PI Ebersberg hat der Innenminister dann vollmundig angekündigt, eine Verbesserung der Personalsituation ab September 2016 in die Wege zu leiten – doch die Zahlen sprechen nach wie vor eine andere Sprache. Sowohl die Sicherheit der Bevölkerung als auch die vor Ort tätigen Polizeibeamten, die bereits an ihrer persönlichen Belastungsgrenze stehen, brauchen unsere Fürsorge. Hier muss endlich mehr passieren - genau mit dieser Forderung habe ich mich nun erneut an den Minister gewandt.

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