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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Wichtige Impulse nach der Sommerpause bei meiner Sozialtour durch Bayern


(28. – 30. August 2017)
Im Sommer war ich „on Tour“ und habe mir verschiedenste soziale Einrichtungen in Mittelfranken, Schwaben und im Allgäu angeschaut.


Spielen mit den Bewohnern des Dominikus-Ringeisen-Werk für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen im schwäbischen Kloster Holzen in Allmannshofen


Besuch des Tier-Therapiezentrums Stadtbergen für Kinder mit Behinderung


Großer Spaß im riesen Bällebad des Zentrum Kinderlachen in Fischach


„Fang den Ball“ mit den Kindern der ehrenamtlich organisierten Sommerbetreuung der „Gennachpiraten“ von Christiane Manthey


Treffen mit dem Stadtjugendring Kempten


Gesprächsrunde im AWO-Pflegeheim Zirndorf


Führung durch die Räumlichkeiten der Lebenshilfe Ansbach


Einblicke in das Sozialzentrum der AWO in Markt Erlbach

Gestartet bin ich in Schwaben und habe mit meinem Landtagskollegen Herbert Woerlein das Dominikus-Ringeisen-Werk in Allmannshofen besucht, wo schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen in Gruppen leben, arbeiten und betreut werden. Die Nachfrage für solche Einrichtungen ist groß, doch die Genehmigung aufgrund der Finanzierung durch die Bezirke zu gering. Und auch hier macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Es fehlt an besseren Rahmenbedingungen für die Einrichtungen und Beschäftigten. Der dringende Bedarf an finanzieller Unterstützung, um Kindern therapeutische Angebote zu ermöglichen oder ein unbeschwertes Aufwachsen, durch starke Unterstützung für ihre Mütter, wird ebenso beim Besuch im Tier-Therapiezentrum Stadtbergen und im Zentrum Kinderlachen Fischach deutlich.

Im Allgäu stellte ich mir mit meinem Kollegen Dr. Paul Wengert der Frage, wie eine Ferienbetreuung für Kinder berufstätiger Eltern aussehen kann. Die ehrenamtlich organisierten „Gennachpiraten“ in Buchloe haben ein tolles Programm aufgestellt, bei dem sie zum Glück auch die Räumlichkeiten der Grundschule nutzen dürfen, sodass wir in der Turnhalle gemeinsam Ball spielen konnten. Für die Ferienbetreuung brauchen Eltern von Schulkindern von den Kommunen durch den Freistaat deutlich mehr Unterstützung, denn im Gegensatz zur Kita-Betreuung besteht hier kein Rechtsanspruch auf Betreuung – das muss sich ändern. Aber auch während der Schulzeit ist für die Ganztagsbetreuung eine bessere Finanzierung nötig, wie wir im Stadtjugendring in Kempten feststellen mussten.

Am dritten Tag der Tour habe ich mit meinem Kollegen Harry Scheunenstuhl die AWO in Zirndorf und Markt Erlbach besucht. In beiden Einrichtungen leben pflegebedürftige Menschen. Meist tritt die Pflegebedürftigkeit in einem höheren Alter ein und Familien stehen vor neuen Herausforderungen, um sie dabei zu unterstützen ist dringend Nachholbedarf erforderlich. Von den geplanten 60 Pflegestützpunkten sind bislang erst neun umgesetzt. Die Lebenshilfe Ansbach engagiert sich für Behinderte und hat eine Anlaufstelle und Beratungsangebot mal ganz anders, als Café, umgesetzt. Das Café integriert die Behinderten in die Stadtgesellschaft und bietet zusätzlich Produkte aus der Behindertenwerkstatt an.

Die Eindrücke und Gespräche mit den Betroffenen vor Ort geben mir ein viel besseres Bild der Problemsituation und Auswirkungen politischer Entscheidungen. Für eine gute parlamentarische Arbeit ist das für mich ganz entscheidend. Für die Betroffenen, aber auch die Beschäftigten möchte ich mich verstärkt für die Verbesserung der Rahmenbedingungen einsetzen. Ich danke den Beschäftigten für ihren großartigen Einsatz. Die gesellschaftliche Anerkennung für diesen Einsatz ist immer noch viel zu gering. In den kommenden Monaten werde ich meine Sozialtour auch in den restlichen bayerischen Regierungsbezirken fortsetzen und freue mich auf aufschlussreiche Gespräche.


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