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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Mit Feuereifer bei der Arbeit – Mein Besuch bei der Jugendfeuerwehr Ebersberg


(16. Oktober 2017)
Wie verhält sich ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau, wenn einem Unfallopfer Unterkühlung droht? Was ist zu tun bei einem Hitzschlag? Und was genau hat es sich eigentlich mit der stabilen Seitenlage auf sich? Diesen und weiteren Fragen ist am Freitag die Jugendfeuerwehr Ebersberg nachgegangen – und ich war letzte Woche mittendrin und habe der Ebersberger Feuerwache im Rahmen eines bayernweiten Aktionstags der SPD-Landtagsfraktion einen Besuch abgestattet.


Mit dem stv. Feuerwehr-Kommandanten Christoph Münch beim Erste-Hilfe-Kurs der Jugendfeuerwehr Ebersberg

Bayerns Feuerwehren sind im Ehren- oder Hauptamt unverzichtbar für unsere Gesellschaft, denn sie sind es, die nachts ihr warmes Bett verlassen, um einen Brand zu löschen, am Unfallort Hilfe leisten oder Sandsäcke stapeln. Umso wichtiger ist es zu wissen, welchen Herausforderungen sie heute gegenüberstehen und welche (staatliche) Unterstützung sie für die Zukunft brauchen. Da die Feuerwehren bayernweit von zunehmenden Nachwuchssorgen berichten, wollte ich mir vor Ort ein eigenes Bild machen. Mein Fazit: Mit rund 20 jungen Mädchen und Buben zwischen elf und sechzehn Jahren und weiteren 20 Jugendlichen bis achtzehn ist die Jugendfeuerwehr Ebersberg gut aufgestellt. Beide Gruppen treffen sich im Zwei-Wochen-Rhythmus und bereiten sich mit theoretischen Übungen wie Erste-Hilfe-Kursen oder praktischen Übungen in leerstehenden Gebäuden im Landkreis auf den Ernstfall vor. Die Ebersberger Feuerwehr hat tolle Nachwuchskräfte, die sich über den Kontakt mit Freunden oder die Familie, die selbst aktiv im Feuerwehrdienst ist, für dieses Ehrenamt entschieden haben! Für mich war es sehr beeindruckend zu sehen, mit welchen Feuereifer und mit wieviel Ernst die Mädchen und Jungen bei der Sache waren.


In luftigen Höhen über den Dächern Ebersbergs

Nachwuchsprobleme stehen bei den Ebersbergern also nicht auf der Agenda, vielmehr bereiten den Ebersberger Feuerwehrmännern und –frauen die zunehmende Rücksichtlosigkeit von an Unfallorten vorbeifahrenden Autofahrern Sorgen. Denn anders als früher steigt das Unverständnis über Straßensperrungen, in Kauf zu nehmende Umwege oder schlicht über den Vorrang der Erstversorgung von Unfallopfern. Ein weiterer Punkt, den ich mit in den Landtag nehme: Nach wie vor gibt es keine verbindlich geregelte Freistellung für ehrenamtliche Aktivitäten oder die Ausbildungen bei den Feuerwehren – das muss sich in meinen Augen dringend ändern!

Das Highlight zum Schluss: Gemeinsam mit den jungen Lebensrettern in spe ging es mit der Drehleiter in luftige Höhen.

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