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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Fortsetzung meiner Sozialtour durch Bayern – Wohnungsnot als drückendes politisches Thema


(20. / 21. Oktober 2017)
Die Fortsetzung meiner Sozialtour hat deutlich gezeigt, dass das Grundproblem so vieler Herausforderungen in unserer Gesellschaft stets das Gleiche ist: fehlender bezahlbarer Wohnraum. Diesem Thema begegnete ich bei meiner Reise durch Unterfranken, wie zuvor auch in anderen bayerischen Regionen, immer wieder. Denn egal ob bei den Herausforderungen für Wohnen im Alter, bei der Frage der Fachkräftegewinnung in Kitas oder Pflegeberufen und auch bei sozialen Spannungen in Stadtvierteln mit hohem Migrantenanteil - mehr bezahlbarer Wohnraum würde alle diese Konflikte deutlich entschärfen.


Impressionen meiner Sozialtour in Unterfranken – Würzburg, Wörth am Main, Miltenberg, Markt Erlbach mit meinen Kollegen Martina Fehlner aus Aschaffenburg, Volkmar Halbleib und Georg Rosenthal aus Stadt und Landkreis Würzburg

Gemeinsam mit meinen Würzburger Abgeordnetenkollegen Georg Rosenthal und Volkmar Halbleib besuchte ich auf meiner Tour beispielsweise das Haus der Begegnung in Rottendorf, das sich um die Organisation von sozialem Zusammenhalt und der gegenseitigen Unterstützung in der Gemeinde kümmert, den St.-Markus-Hof des Caritas-Don-Bosco-Berufsbildungswerks, das Jugendlichen mit sozialen Problemen bei der Berufsausbildung hilft, und die Seniorenresidenz der AWO in Wörth am Main. Das größte Problem hier: die Gewinnung von Nachwuchs für die Ausbildung in der Pflege. Grund hierfür sind die bayernweit schwierigen Arbeitsbedingungen in der Pflege mit Schichtarbeit und fehlender Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nicht nur bei meinen Besuchen in verschiedenen Einrichtungen, sondern auch bei zwei Empfängen für ehren- und hauptamtlich Engagierte in der Seniorenarbeit war das Thema Wohnen dominierend. Bei einem Seniorenempfang am Samstagnachmittag in Mainstockheim im Landkreis Kitzingen diskutierten mein Kollege Volkmar Halbleib und ich mit über 100 Interessierten über Themen für die ältere Generation und auch im Landkreis Miltenberg hatten meine Kollegin Martina Fehlner und ich großen Zulauf und spannende Diskussionen.

Ein besonderer Stopp war auch der Besuch der ältesten Ganztagsschule in Würzburg-Heuchlhof. Gemeinsam mit Georg Rosenthal tauschte ich mich mit der Schulleitung dieser UNESCO-Grundschule mit extrem hohem Migrantenanteil aus. Hier werden Kinder aus 22 Nationen unterrichtet, rund 70 Prozent der 400 Kinder an der Schule haben einen Migrationshintergrund. Besonders beeindruckt hat mich, wir hier Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen, Erzieherinnen und psychologisches Personal zusammenarbeiten. Aber auch hier ist die Personalnot eine tägliche Herausforderung, ebenso wie zunehmende Spannungen zwischen den Nationen, die sich beispielsweise beim Wettstreit um eine schöne, bezahlbare Wohnung kenntlich machen.

Mein Fazit meiner zweiten Etappe: Wir brauchen mehr staatliche Förderung des Wohnungsbaus, um den sozialen Frieden in Bayern nicht zu gefährden. Und. Es gibt viele tolle Angebote in Bayern – die gilt es aber auch Seitens des Freistaats gut zu unterstützen!

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