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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Mangelnde Schwimmfähigkeiten und Schwimmbadsterben im Landkreis Ebersberg – Den Fakten Taten folgen lassen!


(13. März 2018)
Seit 2014 steht die mangelnde Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie das Schwimmbädersterben immer wieder auf die politische Agenda des bayerischen Landtags. Dazu gibt es zahlreiche Zahlen und Fakten zur Situation in ganz Bayern und den einzelnen Landkreisen – die Bilanz ist ernüchternd. Die Ergebnisse von SPD-Anfragen belegen deutlich, dass es immer mehr Nicht-Schwimmer gibt. Diese Situation macht auch vor unserem Landkreis Ebersberg nicht Halt: 30-50% der Kinder und Jugendlichen können nicht sicher schwimmen. Auch Zahlen zur Bädersituation im Landkreis Ebersberg weisen in eine eindeutige Richtung: Stand Januar 2017 haben wir 14 Schwimmbäder, wovon drei sanierungsbedürftig und eines sogar von der Schließung bedroht ist – das macht fast ein Drittel unserer Bäder aus. Das sind erschreckende Zahlen – passiert ist seitens der Staatsregierung trotz Anträgen der SPD nichts.


Im Austausch mit Stefanie Kühn, Vorsitzende des Schwimmvereins Ebersberg-Grafing

Was in dieser Situation getan werden kann und wie die Bedarfslage in den Vereinen vor Ort ist, darüber habe ich heute mit Stefanie Kühn, der Vorsitzenden des Schwimmvereins Ebersberg-Grafing, diskutiert. Einer der entscheidenden Dreh- und Angelpunkte ist die Finanzierung der Schwimmbäder. Gerade die kleineren Kommunen haben oftmals große Schwierigkeiten, die Sanierung zu stemmen und bräuchten eigentlich dringend Unterstützung vom Freistaat. Der bietet Förderprogramme – ausreichend sind die aber nicht: Beispielsweise die Förderprogramme für Schulschwimmbäder sind an für kleinere Gemeinden unerreichbar hohe Hürden geknüpft. Frau Kühn brachte heute neben der Sanierung noch einen ganz neuen Ansatz ins Spiel: Konzepte aus den Niederlanden propagieren kostengünstigere Schwimmbadneubauten anstelle teurer und langwieriger Schwimmbadsanierungen. Unter dem Titel „2512 Simply Swimming“ wird für funktionelle Schwimmbäder ohne viel Schnickschnack plädiert, die binnen 12 Monate fertiggestellt werden können. Das ist eine Alternative, die die Städte in jedem Fall einmal durchdenken sollten. Ergebnisse aus meinen Gesprächen machen deutlich, dass es einfach an allen Ecken und Enden im Landkreis an Schwimmflächen und daher auch an Schwimmzeiten fehlt. Der Bedarf für Schulen und auch für den Freizeitsport, der von Schwimmvereinen bis hin zum Seniorenschwimmen reicht, kann derzeit in keinster Weise ausreichend gedeckt werden.

Die Kommunen brauchen dringend finanzielle Unterstützung – allein schon um ihrem Lehr-Auftrag, der fest in den Lehrplänen für die Schulen verankert ist, gerecht werden zu können. Kürzlich wurde die Einsetzung einer Arbeitsgruppe „Schwimmbadbau“ im Bayerischen Landtag beschlossen. Diese soll sich in diesem Jahr mit Möglichkeiten der Förderung von Schwimmbädern befassen. Ich bin sehr froh, dass endlich Bewegung in diese Thematik, für die wir schon so lange kämpfen, kommt, und bin gespannt auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppe.

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