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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Poings Schlüssel zum (Bildungs-)Erfolg


(24. April 2018)
Poing ist eine der geburtenstärksten und kinderreichsten Gemeinden in ganz Deutschland und auch mit dem jungen Durchschnittsalter von unter 38 Jahren ist die Gemeinde im Landkreis Ebersberg im Bundesvergleich Spitzenreiter. Der ungebrochene Zuzug von insbesondere jungen Familien bedeutet dabei nicht nur ein Wachstum der Bevölkerung und neue Wohngebiete, sondern ist auch ein Zeichen dafür, dass Poing es geschafft hat, mit seinen Angeboten positiv aufzufallen. Die gute Lage im Speckgürtel Münchens, die zahlreichen Naherholungsgebiete und die vielen verschiedenen Angebote für Jung und Alt tragen dazu ebenso bei wie die vielfältige Bildungslandschaft, die sich in den vergangenen Jahren vor Ort etabliert hat – von der Kita über Grund- und Mittelschulen bis hin zum geplanten Gymnasium. Doch was ist es, das Poing so besonders macht? Welche Weichen wurden hier rechtzeitig gestellt, sodass wir heute sogar deutschlandweit an der Spitze der beliebtesten Gemeinden stehen?


Frauenpower zur Bildungspolitik – Magdalena Wagner undCornlia Güthlich (Vorsitzende SPD Poing)

Darüber habe ich zu Beginn der Woche mit der SPD Poing, interessierten Bürgerinnen und Bürgern und der angehenden Gymnasiallehrerin und Bezirksvorsitzenden der Jusos Oberbayern Magdalena Wagner diskutiert. Ein Pluspunkt vor Ort ist sicherlich, dass Poing in der Kinderbetreuung erstklassig aufgestellt ist: Die Betreuungsquote im Kindergartenbereich liegt bei über 100%, sodass Poing sogar in der Lage ist, Nachbargemeinden auszuhelfen, die ihren Bedarf nicht decken können. Es ist schließlich nachweisbar, dass sich die Produktivität der Eltern im Unternehmen erhöhe, wenn diese ihren Nachwuchs gut betreut wissen, und gerade darum ist es so wichtig, hierauf ein Augenmerk zu richten. Dies bezieht sich auch auf die Nachmittagsbetreuung im Grundschulalter. Aber nicht nur Betreuung ist wichtig, sondern gute pädagogische Konzepte, wie Magdalena Wagner aus dem Schulalltag berichtete: „In Ganztagesklassen braucht man nicht einfach nur mehr Stunden in den unterschiedlichen Fächern, sondern vermehrt andere Angebote für die Schülerinnen und Schüler und mehr Abwechslung sowie auch Ruhephasen im Schulalltag.“ Favorisieren würde sie ohnehin das Konzept der Gesamtschule, das es ermöglicht, dass alle Schülerinnen und Schüler länger gemeinsam zur Schule gehen und die Kategorisierung in „Gut, Mittel, Schlecht“ nach der Grundschulzeit ein Ende findet. In Poing wird es nichts desto trotz nun bald zu Grund-, Mittel- und Realschule auch ein Gymnasium geben. Dies ist beispielhaft dafür, wie Poing dahin kam, wo es heute ist. Denn schon vor 30 Jahren mit Gründung des Familienzentrums waren es engagierte Eltern, die sich zusammengeschlossen haben, für ihre Ideen eingestanden sind und sich aktiv eingebracht haben.
So kämpfte sowohl für die Realschule, wie auch für das Gymnasium eine Bürgerinitiative, in beiden Fällen erfolgreich. Auch das: Ein Schlüssel zum Erfolg!

Für mich ist klar: Poing war schon immer quirlig und lebendig und es ist bewundernswert, wie innovativ und vorausblickend die Politik gerade im Bildungsbereich betrieben wird. Hieran sollte die Staatsregierung sich ein Beispiel nehmen, denn von Poing kann man noch vieles lernen.

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