Zuhören. Verstehen. Gemeinsam etwas verändern.

03. August 2026

Wenn Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Perspektiven zusammenkommen, entsteht etwas Wertvolles. Genau das war beim Christinnentag2026 der SPD-Landtagsfraktion im BayerischenLandtag spürbar, zu dem meine Kollegin, der religionspolitischen Sprecherin Katja Weitzel und ich eingeladen haben.

Denkanstöße und Einblicke konnten drei ausgewiesene Expertinnen geben:

Prof. Dr. Ute Leimgruber der Universität Regensburg, Hanna Welte der Ludwig-Maximilians-Universität München, Bettina Nickel, Juristin und Geschäftsführerin des Sozialdienstes Katholischer Frauen

Im Mittelpunkt stand eine Frage, die uns alle angeht:

Wie können wir Frauen und Mädchen besser vor geschlechtsspezifischer Gewalt schützen?

Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass wir nicht wegschauen dürfen. Umso wichtiger war der Austausch mit Expertinnen aus Wissenschaft, Recht und Praxis. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wo politischer Handlungsbedarf besteht und wie wir Betroffene besser schützen können. Besonders bewegt hat mich ein Gedanke, der den ganzen Nachmittag geprägt hat: Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Deshalb braucht es nicht nur gute Gesetze, sondern auch Aufmerksamkeit, Prävention und Menschen, die hinschauen und handeln.

Ich bin dankbar für die vielen offenen Gespräche, die persönlichen Begegnungen und den ehrlichen Austausch. Denn genau darum geht es beim Christinnentag: miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Danke an alle Referentinnen und Teilnehmerinnen, die diesen Nachmittag mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und ihrem Engagement bereichert haben.

Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Gleichstellung, mehr Gewaltschutz, mehr Respekt und mehr Zusammenhalt.

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